Schwarzsee

05. – 10. August – Wallis

In Sion angekommen, checkten wir auf dem Campingplatz Sedunum ein. Wir wurden herzlich empfangen und auf unseren Stellplatz begleitet. Nach dem wir uns eingerichtet und den Campingplatz erkundet hatten, zeigte sich endlich die Sonne.

Am nächsten Morgen packten wir unsere Rucksäcke und machten uns auf nach Sion. Die Busfahrt vom Campingplatz ins Stadtzentrum dauerte ungefähr eine Viertelstunde. Dort angekommen, schlängelten wir uns durch die Stadt zu den beiden Burgen Château de Valère und Château de Tourbillon. Die Burgen wurden auf einem Hügel errichtet, welchen wir in grösster Hitze hinaufwanderten. Etwas erschöpft angekommen, erkundeten wir zuerst das etwas höher liegende Château de Tourbillon. Hier machten wir auch gleich unsere Mittagspause. Nach der kleinen Stärkung besuchten wir das Château de Valère. Nach dem Bestaunen der wunderschönen Aussicht genossen wir hier einen Kaffee. Wir machten uns auf den Rückweg Richtung Bahnhof. Leider konnten wir die Altstadt von Sion nicht wirklich geniessen, da ein Markt stattfand und die Innenstadt voller Menschen war.

Zurück auf dem Campingplatz genossen wir die Abendsonne und planten unsere nächste Wanderung: Der Matterhorn Glacier Trail.

Am Samstag fuhren wir los Richtung Zermatt. Wir fanden einen gemütlichen Campingplatz in Täsch, einem kleinen Dorf direkt vor Zermatt. Hier werden keine Stellplätze zugeteilt, es herrscht freie Platzwahl. Leider regnete es an diesem Tag, deshalb verbrachten wir unseren Abend im Camper.

Am Sonntag standen wir um halb Acht auf und schlüpften in unsere Wanderkleider und schnürten unsere Wanderschuhe. Ein Zug brachte uns in einer Viertelstunde nach Zermatt. Im berühmten Dorf angekommen legten wir eine zwanzigminütigen Fussmarsch zurück, um die Gondelbahn zu erreichen. Nachdem wir das Ticket gelöst hatten ging es mit der Gondelbahn zur Station «Trockener Steg». Dort oben war es sehr windig und kalt, zum Glück hatten wir genug warme Kleidung angezogen. Der prächtige Anblick des Matterhorns machte die Kälte wieder wett.

Matterhorn

Über steiniges Gelände gelangten wir, immer mit Blick auf das Matterhorn, zur Gondelstation «Schwarzsee».

Da der Wanderweg hauptsächlich aus rutschigen Steinen bestand, war diese zwei- bis dreistündige Wanderung sehr anstrengend. Wir beschlossen, nach einer kurzen Stärkung im Restaurant Schwarzsee, die Gondel zurück nach Zermatt zu nehmen.

Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Fiesch. Auf einem Kiesparkplatz in Mühlebach stellten wir unseren Camper ab. Wir entschlossen uns spontan für eine kleine Wanderung zum Chäserstatt-Restaurant. Mühsam kämpften wir uns den Berg hoch. Doch die Anstrengung hat sich gelohnt: wir genossen ein feines Mittagessen mit einer wunderschönen Aussicht.

Aussicht Chäserstatt

Am Dienstag lösten wir in Fiesch unser Ticket für aufs Eggishorn. Von dort aus hatten wir einen weitläufigen Blick auf den berühmten Aletschgletscher. Kurzerhand entschieden wir uns, auf den Bergspitz des Eggishorns zu wandern, oder besser gesagt, zu klettern. Auf schwindelerregender Höhe genossen wir einen kurzen Moment die grandiose Aussicht und stiegen dann wieder ab zur Bergstation. Nach einer Mittagspause ging es für uns mit der Gondel zurück auf die Fiescheralp und von dort aus nach Fiesch zu unserem Camper zurück.

Obwohl das Wallis uns beide mit einer atemberaubenden Landschaft beeindruckte, zog es uns heute weiter, und wir machten uns auf Richtung Kanton Tessin.

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