St. Ursanne

02. – 05. August – Westschweiz

Ungefähr um 09 Uhr am 02. August ging unser Abenteuer los. Wir werden nun fast vier Wochen mit einem gemieteten Wohnmobil durch die Schweiz reisen. Eine ungefähre Route haben wir mit „My Maps“ von Google geplant, reserviert haben wir aber noch nichts. Unser erstes Ziel war St. Ursanne im Jura, ein kleines historisches Städtchen.

Nach circa 1.5 Stunden Fahrt Richtung Westschweiz, erreichten wir St. Ursanne. Auf der App „Park4Night“ hatten wir einen Stellplatz für Wohnmobile gefunden. Der Platz ist für eine Nacht und zwei Personen mit CHF 14.- leider etwas teuer, wir waren jedoch froh, hatten wir für die erste Nacht eine „Bleibe“.

Nach einem kurzen Besuch des Städtchens gönnten wir uns am Ufer des Doubs eine Glace.

Zurück im Wohnmobil ruhten wir uns aus und kochten uns etwas Feines zu Essen. Schon früh ging es für uns ins Bett, denn am nächsten Morgen standen wir um 04 Uhr auf. Für mich viel zu früh, aber wir wurden mit diesen wunderschönen Bildern für das Frühaufstehen belohnt:

Die Bilder wurden am Fusse des Chassereals aufgenommen. Das Ziel war eigentlich, auf dem Chasseral den Sonnenaufgang zu fotografieren, aber mit einem Wohnmobil ist die Fahrt auf den Berg leider fast unmöglich.

Nach Bestaunen der Aussicht ging es für uns weiter Richtung Val de Traverse, um genau zu sein nach Fleurier. Hier gibt es einen grossen gratis Parkplatz, auf welchem wir unseren Camper abstellen konnten. Für heute hatten wir uns eine Wanderung vorgenommen: Über den Chapeau de Napoléon zur Areuse-Quelle. Das Wetter spielte zwar nicht mit, aber wir trotzten dem Wetter und packten unsere Rucksäcke und liefen los.

Durch den Wald führte uns ein steiler Weg auf den Chapeau de Napoléon. Es war um einiges anstrengender als gedacht, aber wir wurden auf halber Höhe mit einer wunderschönen Aussicht belohnt:

Nach circa einer halben Stunde erreichten wir dann den Chapeau de Napoléon. Das Restaurant Chapeau de Napoléon ist leider geschlossen und umzäunt, was uns die Aussicht versperrte.
Etwas enttäuscht zogen wir weiter Richtung St. Sulpice, das wir bergab durch den Wald erreichten. Dort ist der Weg zur Areuse-Quelle gut beschildert. Den schönen Teich mit Picknickplatz, welcher zum Verweilen einlädt, erreichten wir in knapp einer Viertelstunde.

Nach Bestaunen des kleines Teichs legten wir Rast ein. Noch gerade rechtzeitig bevor es zu regnen begann, packten wir unsere Sachen wieder zusammen und machten uns auf den Weg zurück nach Fleurier. Durch das Dorf St. Sulpice gelangten wir der Strasse entlang wieder zu unserem Wohnmobil.

Schon bald machten wir uns auf nach St. Croix, wo wir unser Wohnmobil wieder mit Wasser und Strom tanken konnten und die Toilette leerten. In St. Croix übernachteten wir auch gleich auf einem etwas abgelegenen Parkplatz. Denn in der Nähe war kein Campingplatz zu finden, welcher noch Kapazität hatte.

Von dort aus ging es am nächsten Tag weiter Richtung Yverdon-les-Bains. Das Wetter spielte wieder einmal nicht mit, also besuchten wir das Thermalbad in Yverdon. Leider war das Bad voll, deshalb verliessen wir es nach etwa drei Stunden schon wieder. Nun zog es uns weiter Richtung Genfersee.

In Morges hatten wir auf dem TCS Camping für eine Nacht einen Stellplatz reserviert. Da es seit Montag und auch heute eigentlich durchgehend regnete, sahen wir von Morges nicht wirklich viel.

Am Donnerstag zog es uns ins Wallis, denn für dort wurde Sonne prognostiziert. Doch bevor wir nach Sion fuhren, legten wir noch einen Shopping-Stopp in Vevey ein:

Vevey

Die ersten vier Tag unseres Roadtrips waren zwar von Regen geprägt, jedoch konnten wir trotzdem einige schöne Sachen erleben. Hoffen wir auf besseres Wetter im Wallis.

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