In Buchs fanden wir einen kleinen Campingplatz, auf welchem wir drei Nächte blieben. Der Camping liegt direkt neben dem Schloss Werdenberg, welches wir am Freitag besichtigten. Das Museum war sehr ansprechend gestaltet und wir erfuhren viel über das Städtchen Werdenberg und dessen Schloss. Gerne wären wir im Schloss-Café eingekehrt, leider war das Café aber in diesem Moment unbedient.
Am nächsten Tag hiess unser Ziel Vaduz. Wir freuten uns beide sehr – leider zu früh. Wir erklommen den Berg, auf welchem das Schloss von Vaduz erbaut ist, um oben herauszufinden, dass es gar nicht besichtig werden kann. Die Läden in der Stadt waren fast ausnahmslos teure Luxusläden, nichts für uns. Aus diesem Grund besichtigten wir dann das Landesmuseum Liechtenstein. Hier erfuhren, wie die Menschen hier lebten. Etwas enttäuscht fuhren wir mit dem Bus retour nach Buchs.
Am nächsten Tag fuhren wir weiter nach Eischen im Appenzell. Hier wollten wir am nächsten Tag auf einem abgelegenen Campingplatz einen Ruhetag einlegen. Wir reservierten für den nächsten Morgen Frühstück im Restaurant. Das reichhaltige Buffet genossen wir in vollen Zügen. Wir gönnten uns eine Wellnesstageskarte. Jedoch war der Whirlpool aufgrund Corona geschlossen, sehr schade. Trotzdem genossen wir den Tag im Swimmingpool und ruhten uns aus. Am Dienstag ging es bereits weiter. Wir legten einen Zwischenhalt in der Stadt Appenzell ein, um Geschenke für unsere Familie zu kaufen. Bier, Käse und Fleisch kauften wir – lecker.
Als wir uns schon für die Weiterfahrt vorbereiteten, hörten wir plötzlich laute Kuhglocken. Wir stiegen sofort wieder aus dem Camper und durften mit Gänsehaut diesen Anblick geniessen:
Unser nächster Halt lag im Kanton Aargau in Fenkrieden auf dem Huber-Hof. Hier durften wir für CHF 20 unseren Camper parken, Grauwasser ablassen, die Toilette nutzen und abwaschen. Zudem gab es ein selbstbedientes gemütliches Bauenrhofcafé in der „Hostett“. Wir fühlten uns unglaublich wohl hier.
Am Mittwoch ging es mit der steilsten Zahnradbahn der Welt auf den Pilatus. Hier genossen wir die grandiose Aussicht und ein leckeres Mittagessen. Wir schonten uns für die nächste Wanderung am Donnerstag und fuhren mit der Bahn wieder nach Alpnachstad zurück.
Danach fuhren wir weiter Richtung Berner Oberland. Wir steuerten unseren letzten Campingplatz dieser Reise an. In Wilderswil nächtigten wir auf dem Camping Oberei, um am nächsten Tag die Wanderung von der Schynige Platte zum First anzutreten. Die Wanderung, welche auch der „Oberländer Klassiker“ genannt wird, ist sehr empfehlenswert. Mit dem Zahnrad-Bähnli geht es in circa 45 Minuten auf die Schynige Platte. In etwa sechs Stunden wanderten wir zur First und von dort aus geht es mit der Gondel bergab nach Grindelwald. Auf der Wanderung hat man immer wieder einen wunderschönen Ausblick auf den Brienzer- und Thunersee. Zudem wird einem der Weg hin und wieder einmal von einer frechen Kuh versperrt – smile!
Erschöpft fielen wir am letzten Abend zufrieden und glücklich ins Bett. An unserem letzten Morgen hiess es, alles zusammenpacken und die Heimfahrt antreten. Von Wilderswil aus fuhren wir noch circa anderthalb Stunden nach Hause.
Daheim wurden wir herzlich von unseren Familien empfangen. Es ist schön, wieder zuhause zu sein. Jedoch vermissen wir es jetzt schon, auf vier Rädern unterwegs zu sein.














